Stromanbieter kündigen und Geld sparen

Erstmals seit 15 Jahren sind die Stromkosten in Deutschland gesunken. Doch leider ist der Rückgang nur minimal: Der Strompreis ist zwar um 1,4 Prozent zurückgegangen, doch für einen durchschnittlichen 4 Personen-Haushalt bedeutet dies lediglich eine Einsparung von einem Euro pro Monat.

Wenn man wirklich Geld sparen möchte, ist die Kündigung des alten Stromanbieters und der Wechsel zu einem neuen die beste Wahl. Dadurch kann man schnell mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Um den richtigen Anbieter zu finden, können Verbraucher zahlreiche Tarifrechner nutzen. Ganz einfach kündigen sollten Sie mit contractix. Hier finden Sie fertige Vorlagen mit allen notwendigen Formulierungen und den richtigen Anbieteradressen.

 

In diesem Artikel erfahren Sie, wie es zu den jetzigen Strompreisen kam, welche Rechte Sie haben, wo Sie profitieren und sparen können und wie Sie Ihrem Stromanbieter kündigen:

Viele Preiserhöhungen in der Vergangenheit

Der Rückgang des Strompreises in diesem Jahr ist zwar nur geringfügig, aber dennoch die erste positive Entwicklung für die Kunden seit langer Zeit. Denn in der Vergangenheit sind die Strompreise  kontinuierlich gestiegen.

Bereits für den April und Mai 2011 erhöhten mehr als 40 Stromanbieter die Preise für ihre Grundversorgungstarife um durchschnittlich 6,5 Prozent, wie der Preisvergleichsdienst Check24 mitteilte. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutete diese Strompreiserhöhung zusätzliche Kosten von 79 Euro im Jahr.

Besonders betroffen waren die Kunden der Stadtwerke Leutershausen (Bayern): Hier stiegen die Kosten für Strom um 156 Euro p.a. (14,1 Prozent). Zu den erhöhenden Stromversorgern gehörten auch die drei damaligen E.ON Vertriebsgesellschaften Avacon, Westfalen Weser und Mitte. Sie steigerten die Preise für 2,3 Millionen Haushalte um bis zu 5,1 Prozent.

Auch 37 Gasanbieter begannen nach einer Ruhephase und Preissenkungen 2010 mit einer Erhöhungsrunde mit einem Durchschnitt von 6,7 Prozent (89 Euro p.a. bei einem Verbrauch von 20.000 kWh). Die höchste Preissteigerung gab der Grundversorger in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) mit 238 Euro p.a. (20,2 Prozent) bekannt.

Diese Strompreiserhöhungen standen in keinem Zusammenhang zu den Ereignissen in Japan und den Preissprüngen an der Leipziger Strombörse. Sie sind mit einer nachgelagerten Preisanpassung im Zuge der EEG-Erhöhungen zu erklären. Im Januar hatten mehrere hundert Stromanbieter ihre Preise angezogen. Kurzfristig wirkten sich die damaligen Preissteigerungen an der Börse in Leipzig zwar nicht auf den Endpreis aus, mittelfristig stiegen die Strompreise aber an – vor allem weil der Atomausstieg CO2-neutral gestaltet werden sollte. Deshalb musste der teure, aber wichtige Ausbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien vorangetrieben werden.

Weitere Strompreiserhöhungen waren notwendig, da das deutsche Stromnetz umgebaut werden musste. Neue Hochspannungsleitungen wurden gebraucht. Schließlich muss der dezentral erzeugte Strom aus den Öko-Kraftwerken und von großen Windparks vor den Küsten in die Ballungsräume transportieren werden. Die Deutsche Energieagentur (dena) schätzte den Bedarf für den Netzausbau auf rund 3.600 Kilometer. Damals scheiterten die Projekte oft am Widerstand von Anwohnern und Bürgerinitiativen. Dies sollte sich jedoch ändern – und das schlug sich in höheren Preisen nieder. Allerdings wurde der Verbraucher nicht über Gebühr belastet, denn die Bundesnetzagentur erwartete durch den Netzausbau nur moderate Steigerungen der Stromkosten: Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, die Bau- und Betriebskosten der Hochspannungsleitungen machten nur rund 2,5 Prozent des Strompreises aus. Der Anteil der gesamten Netzkosten lag bei etwa einem Viertel.

Zusätzlich ließen hohe Erdöl- und Gaspreise die Lebenshaltungskosten im Jahr 2011 stark ansteigen. Wie die statistischen Landesämter mitteilten, setzte sich damit ein Trend fort: Im Vergleich zogen die Preise für Haushaltsenergie um fast zehn Prozent an. Auch für Kraftstoffe mussten über zehn Prozent mehr ausgegeben werden als zuvor. Insbesondere verteuerten sich die Preise für Diesel um mehr als 19 Prozent, für Superbenzin mussten Autofahrer im Schnitt 8,1 Prozent mehr ausgeben. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich um 2,3 Prozent. Die Preise für Pauschalreisen lagen hingegen um drei Prozent unter denen des Vorjahres.

Gerade wegen der deutlich steigenden Energiekosten lässt sich durch einen Wechsel des Stromanbieters oft bares Geld sparen. Doch viele deutsche Haushalte scheuen den Aufwand eines solchen Schritts. Dabei ist es dank contractix viel einfacher geworden, den Stromanbieter zu kündigen.

Studie des Bundeskartellamts bestätigte steigende Strompreise

Stark steigende Strompreise waren allerdings unvermeidlich – so sah das Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. Allein die Erwartung der Märkte an steigende Strompreise aufgrund des Atom-Moratoriums reichte aus, um die Preisspirale anzuheizen, erklärte Andreas Mundt in der “Rheinischen Post”. Der Preisanstieg für Strom an der Strombörse EEX schlug tatsächlich seit der Verkündung des Moratoriums für Atomkraftwerke mit zehn Prozent zu Buche.

Auch Rainer Brüderle, damaliger FDP-Fraktionschef, war der Meinung, dass die Strompreise steigen werden. Er wies die Verbraucher darauf hin, dass sie sich auf höhere Preise einstellen sollten. Eine Kilowattstunde Atomstrom kostete damals 4,5 Cent. Verbraucher, die Ökostrom beziehen wollten, mussten noch etwas mehr für ihren Strom zahlen. Zusätzliche Kosten entstanden durch den Netzsaubau und den Ausbau der Gaskraftwerke. Mittlerweile ist der Ökostrom allerdings nicht mehr teurer als konventioneller Strom.

Das Moratorium war von der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Atomunglück im japanischen Fukushima verhängt worden. Acht Atomkraftwerke gingen daraufhin sofort vom Netz – und werden voraussichtlich auch in Zukunft abgeschaltet bleiben. Doch die Einschätzung des Kartellamts zu höheren Strompreisen war nicht unumstritten. Zahlreiche Experten sahen keinen Grund für steigende Strompreise. Denn kurzfristige Schwankungen sind an der Börse nicht selten und werden nicht direkt auf die Kunden umgelegt, weil viele Stromanbieter ihre Stromkontingente weit im Voraus (also zu alten Preisen) einkaufen.

Eine Preiserhöhung ist daher für den Endverbraucher nicht immer zwangsläufig zu erwarten. Anbieter, die sich rechtzeitig über langfristige Verträge abgesichert haben, können ihre Preise halten. Für die Kunden empfiehlt sich daher, die Strompreise aufmerksam zu vergleichen, um die jeweils günstigsten Tarife der Stromanbieter zu ermitteln und den Anbieter zu wechseln.

Verbraucherschützer weisen auf die Vorteile für die Marktentwicklung hin, je mehr Kunden von ihrem Wechselrecht Gebrauch machen. Dabei werden Verbraucher zunehmend durch Online Plattformen wie contractix unterstützt, die dem Verbraucher helfen, private Verträge zu kündigen und Geld zu sparen.

Neben dem Bundeskartellamt erwarteten auch zahlreiche andere Experten steigende Strompreise. Nach Informationen des SPIEGEL beispielsweise mussten die Deutschen in Folge der Beschlüsse zur Energiewende mit drastisch steigenden Strompreisen rechnen. Das ging aus einer internen Berechnung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Demnach wurde erwartet, dass die Kilowattstunde Strom zunächst um 0,5 bis 1,5 Cent teurer wird. Mittelfristig sollte der Strompreis um bis zu fünf Cent steigen.

Verbraucher sollten daher dringend ihre Verträge regelmäßig auf Einsparpotentiale überprüfen und rechtzeitig einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen. Wer nicht ständig Konditionen online überprüfen will, findet bei contractix die passende Lösung: Das Formularcenter bietet kostenlose Kündigungsvorlagen und hilft so, bares Geld zu sparen.

 

Die Preisspirale drehte sich immer weiter

In den letzten Jahren wurde Strom immer teurer. Teilweise betrugen die Preiserhöhungen bis zu 10%. Jeder fünfte Stromversorger, darunter viele große Versorger wie EWE oder ENTEGA, versendeten damit im Jahr 2012 eine Tariferhöhung. Betroffen waren bis zu 15 Mio. Privathaushalte. Grund für die Tariferhöhung waren aber nicht die steigenden Beschaffungskosten oder die Netzentgelte, sondern die sogenannte “Sonderkundenumlage”, mit der die stromintensive Industrie entlastet werden sollte. Auch im darauf folgenden Winter erwarteten die Verbraucher wieder drastische Preiserhöhungen: Neben 51 Stromanbietern hoben auch 41 Gasversorger die Tarife deutlich an.

Die Preisspirale bei der Energie-Grundversorgung drehte sich damit immer schneller: Während 2010 nur 261 Gasversorger ihre Preis erhöhten, waren es in 2011 mit 532 Anbietern mehr als doppelt so viele Unternehmen, die ihre Kunden stärker zur Kasse baten.

Für den Endkunden wurde dies teuer: Durch Strompreiserhöhungen fehlten für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt bis zu 118 Euro im Jahr in der Haushaltskasse. Bei der Gasversorgung entstanden Mehrkosten von bis zu 235 Euro jährlich. Dies entsprach einer Preissteigerung von neun Prozent. Allein von der Erhöhung der Gaspreise waren rund 500.000 Verbraucher betroffen, für die neuen Stromtarife mussten rund 2,5 Millionen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.

Nach den steigenden Preisen während des Jahres 2011 kündigten Ende des Jahres zahlreiche Versorger weitere Tariferhöhungen zum Jahresanfang 2012 an. Dann machten erneut über 190 Energieversorger bekannt, im März und April 2012 die Strompreise zu erhöhen. Experten schätzten, dass 2012 weitere Anbieter mit Preiserhöhungen nachziehen würden, da die Netznutzungsgebühren bei einigen Netzbetreibern ab Januar um bis zu 30 Prozent stiegen. Dieser Posten macht rund ein Viertel des Strompreises aus. Für Verbraucher bedeutet dies, den Strom- und Gasvertrag genau unter die Lupe zu nehmen, womöglich zu kündigen und Angebote günstigerer Versorger wahrzunehmen.

Trotz dieser Prognosen wurde die Energiewende noch teurer als erwartet. Laut einem Bericht von FOCUS online stiegen die Preise für Strom um bis zu 11%. Für Verbraucher bedeutete dies weitere Mehrkosten von bis zu 100 Euro pro Jahr.

Wie FOCUS berichtete, waren die Strompreiserhöhungen weit höher als erwartet. Im Minimum wurde Strom sieben Prozent teurer, möglich war für viele Verbraucher sogar eine Erhöhung von mehr als 10%. Der Grund: Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien stieg auf den Spitzenwert von 5,3 Cent pro Kilowattstunde. Ein dreiköpfiger Haushalt musste bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr statt wie bisher 150 Euro nun rund 220 Euro in die Umlage zahlen. Bei einer Großfamilie schlug die Umlage sogar mit 408 Euro zu Buche.

Neben der Steigerung der Umlage erwarteten Marktbeobachter, dass die Netzentgelte, mit denen der weitere Ausbau des Stromnetzes finanziert wurde, weiter stark steigen würden. Darüber hinaus mussten Verbraucher die Rechnung für die Rabatte auf die Umlage zahlen, die energieintensive Industrien damals eingeräumt bekamen, um angeblich die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen zu erhalten. Die Folge: Energieunternehmen holten sich ihr Geld vom privaten Verbraucher.

Die neue Umlage-Zahl galt als Politikum, weil Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Zuge der Energiewende 2011 betont hatte, die Umlage solle auf dem bisherigen Niveau von 3,5 Cent stabilisiert werden. Diese als Versprechen verstandene Ankündigung wurde damals ausgerechnet im Bundestagswahljahr Makulatur.

Damals wie heute sollten Verbraucher drohende Strompreiserhöhungen zum Anlass nehmen, ihren Stromvertrag zu prüfen, mit contractix zu kündigen und zum günstigsten Anbieter zu wechseln. Denn nach Angaben der Verbraucherzentralen sind mehr als 75% der Haushalte immer noch Kunde der viel zu teuren Grundversorger.

Hohe Stromkosten in Deutschland

Wie die BILD Zeitung im Jahr 2013 berichtete, zahlten wir Deutschen im Vergleich aller Staaten der Europäischen Union den dritthöchsten Strompreis. Die Zahlen stammten aus dem Bericht der Europäischen Statistikbehörde Eurostat.

In der zweiten Jahreshälfte 2012 erhöhte sich der Strompreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum  im EU-Durchschnitt um 6,6 Prozent. Der Gaspreis stieg sogar um satte 10,3 Prozent an. Deutschland liegt hierbei mit 5,7 Prozent knapp unter dem Durchschnitt. Laut Eurostat setzte sich so der Anstieg des Strompreises in Europa linear fort.

Am deutschen oder europäischen Durchschnitt können Sie nichts ändern, aber vergleichen Sie Ihren eigenen Strompreis am besten noch heute. Wollen Sie Ihren Stromanbieter direkt kündigen? Nutzen Sie das Kündigungsformular von contractix.

Auch der Spiegel berichtete, dass die im Oktober 2014 genehmigte Umlage für erneuerbare Energien die Verbraucher mit ca. zwei Milliarden Euro zu viel belastet. Demnach hätte die auf alle Stromkunden umgerechnete Umlage im nächsten Jahr auf einen Wert zwischen 5,4 und 5,8 Cent pro Kilowattstunde sinken können. Stattdessen legten die Beamten von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den Preis nach Vorgaben der Netzbetreiber auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde fest.

Die Mehreinnahmen flossen laut Spiegel in eine Liquiditätsreserve, mit der die Netzbetreiber Kontoschwankungen im Jahresverlauf ausgleichen sollen. Branchenkenner vermuteten eher politische Gründe für die Aufstockung der Reserven: Bis zur nächsten Wahl im Jahr 2017 könnte der Minister die Beträge dann wieder kontinuierlich senken und sich dann als Strompreissenker feiern lassen.

Sonderkündigungsrechte beim Stromanbieter

Die zahlreichen Strompreiserhöhungen müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Auch wenn Sie die Kündigungsfrist Ihres Vertrages verpasst haben oder Ihr Vertrag eine vorzeitige Kündigung ausschließt, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Ihrem Stromanbieter kündigen.

Denn Verbraucher müssen Tariferhöhungen nicht dulden. Bei Preiserhöhungen gilt ein Sonderkündigungsrecht für den Energievertrag. Dem schnellen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter steht daher nichts im Weg.

Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhung richtig nutzen

Wenn der Stromanbieter wieder einmal den Preis erhöht, sollten Verbraucher ihr außerordentliches Kündigungsrecht nutzen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Selbst wenn die Preiserhöhung nicht direkt im Einflussbereich des Versorgers liegt wie bei einem allgemeinen Anstieg der Preise auf dem Weltmarkt, gilt dieses Kündigungsrecht.

Um das Sonderkündigungsrecht reibungslos nutzen zu können, sollte man allerdings einige Dinge beachten. Das gilt vor allem für eine schnelle Reaktion: Wer nicht sofort handelt und daher die Frist zur außerordentlichen Kündigung verpasst, zahlt drauf: Viele Anbieter reichen nicht nur allgemeine Marktpreiserhöhungen durch, sondern schlagen gleich noch einen Betrag auf. Die Kündigungsfrist bei einer Strompreiserhöhung beträgt meistens allerdings nur 2 Wochen. Wenn Sie einen neuen Stromanbieter gefunden haben, sollten Sie daher besser nicht warten, bis dieser die Kündigung beim alten Anbieter für Sie vornimmt – sondern schnell selbst kündigen. Denn wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird, besteht das Risiko der automatischen Vertragsverlängerung.

In jedem Fall muss die Kündigung des Vertrags in Schriftform erfolgen. Eine E-Mail reicht nicht aus, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt. Achten Sie darauf, dass das Dokument Ihren Namen, Wohnanschrift und Zählernummer sowie den aktuellen Zählerstand beinhaltet und eigenhändig unterschrieben ist. Eine Angabe des außerordentlichen Kündigungsgrunds, nämlich der aktuellen Preiserhöhung durch den Versorger, muss ebenfalls enthalten sein.

Wichtig auch: Eine schriftliche Bestätigung der Kündigung durch den Versorger sollte unbedingt angefordert werden. Die passenden Vorlagen für die Sonderkündigung des Stromanbieters finden Sie hier bei contractix. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie keine Angaben vergessen und erhalten am Ende auch noch eine Kündigungsbestätigung per pdf.  Damit steht dem Anbieterwechsel nichts mehr im Weg – und Sie sparen bares Geld.

Das Achtung Strom - Zeichen

Stromvertrag: Außerordentliche Kündigung und Anbieterwechsel auch bei Umzug möglich

Bei Stromverträgen gilt wie bei jedem Vertrag: “pacta sunt servanda” – Verträge sind von beiden Seiten einzuhalten. Doch unter bestimmten Bedingungen kann der Verbraucher einen Stromvertrag auch außerordentlich kündigen.

So ist es durchaus möglich, bei einem Wohnortwechsel den Vertrag vor Ablauf der Kündigungsfrist zu beenden. Dies kann auch gelten, wenn der Umzug noch innerhalb des Versorgungsgebiets des aktuellen Stromlieferanten liegt. Stellt man jedoch bei einem Preisvergleich fest, dass der bestehende Vertrag nach wie vor günstig ist, kann man auch den alten Anbieter behalten. Dafür genügt eine rechtzeitige Mitteilung an den bestehenden Stromanbieter: Umzugsdatum und alten Zählerstand mitteilen und der Mitnahme des Vertrags steht nichts entgegen.

Ergibt aber ein Blick auf einen Preisvergleich, dass andere Anbieter günstigere Tarife liefern, sollte man die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung in Betracht ziehen. Liegt der neue Wohnort außerhalb des Versorgungsgebiets des alten Anbieters, ist die außerordentliche Kündigung ohne Probleme möglich. In dem Schreiben muss die außerordentliche Kündigung lediglich mit dem Umzug begründet werden. contractix hilft Ihnen  dabei: Wählen Sie im Formularcenter Ihren Anbieter und versenden Sie Ihre Sonderkündigung.

Wer die Kündigung und den Anbieterwechsel vergessen hat, sollte sich schnellstmöglich nach einem günstigen Anbieter umsehen. Denn am neuen Standort fällt man dann meist in die teure Grundversorgung. Ein Preisvergleich für diesen Standort bringt schnell Klarheit.

Den Stromanbieter wechseln lohnt sich

Um viel Strom und damit viel Geld zu sparen, können Sie unsere 99 Stromspar-Tipps nutzen. Eine andere Möglichkeit, die Stromkosten effektiv und nachhaltig zu senken, ist immer der Anbieterwechsel. Leider wird diese Variante zur Stromkostensenkung in Deutschland viel zu wenig genutzt. Unwissenheit und Unsicherheit, aber auch das Vergessen der rechtzeitigen Vertragskündigung sind dafür häufige Gründe. Dabei kann ein Vier-Personen-Haushalt bis zu 450 € im Jahr einsparen. Es lohnt sich also, einmal jährlich die Stromtarife mit einem Stromtarifrechner zu vergleichen.

Mit einem aktiven Wechsel des Tarifanbieters belebt der Verbraucher zudem den Energiemarkt und damit den Wettbewerb und die Strompreise. Dennoch bleiben viele Kunden bei ihrem Grundversorger, weil es zum einen bequemer ist und sie zum anderen nicht wissen, wie ein Tarifwechsel vonstattengeht. Dabei brauchen nur der jährliche Verbrauch und die Postleitzahl in einen Online-Stromtarifrechner eingegeben zu werden und innerhalb von Sekunden werden die besten Tarifangebote ermittelt. Sie können dann noch mit contractix ganz einfach Ihren alten Vertrag kündigen und schon sparen Sie Strom und Geld.

Stromkosten effektiv und nachhaltig senken

„So oder so sollten Kunden jetzt handeln, denn neue Belastungen warten schon” schrieb die Süddeutsche Zeitung bereits im Dezember 2013. Mehr als 300 Versorger hatten zum Jahresende wieder Strompreiserhöhungen angekündigt.

Es wurde damals wiedermal teuer, das Licht zu lange brennen zu lassen. Die Stromkonzerne schlugen erneut zu und wie immer lautete die Begründung, das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sei schuld. Die Umlage ist tatsächlich seit 2013 um fast 50% gestiegen auf 5,28 Cent. Ab Januar 2014 wurden pro Kilowattstunde sogar 6,23 Cent fällig. Und auch jetzt, im Jahr 2015, ist die Empfehlung der Süddeutschen Zeitung immer noch aktuell.

“Was tun?” fragte die Süddeutsche damals und gab die Antwort, die contractix schon lange gibt: vergleichen, wechseln, Geld sparen. Am besten gleich hier kündigen im contractix Formularcenter.

Auch im Januar 2014 hatten ein Drittel der Stromkonzerne die Kosten fürs Wäschewaschen, Staubsaugen und Licht einschalten erhöht. Viele andere Anbieter zogen seitdem nach schleichend nach. Allein im April 2014 stiegen die Strompreise bei 32 Anbietern im Schnitt um 4,5 %. Laut dem Vergleichsportal Verivox sind die Preise für einen durchschnittlichen Stromverbrauch in den vergangenen 10 Jahren von 18 Cent auf über 28 Cent pro kWh gestiegen.

Höchste Zeit, den Stromanbietern den Kampf anzusagen. Doch gerade einmal 14% der Verbraucher denken nach einer GfK-Umfrage über den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nach. Dabei ist es gar nicht so schwierig, einen passenden Anbieter zu finden. Das Zauberwort heißt wie so oft Vergleichen!

Strompreise vergleichen und Geld sparen

Auch die Süddeutsche riet in dem oben genannten Artitkel zu radikalen Maßnahmen: „Stecker raus!“ hieß die Empfehlung. Denn es war bereits damals klar: Die steigende EEG Umlage wird für den Verbraucher kostspielig und Strom rekordverdächtig teuer.

Die Süddeutsche kam zu dem Schluss:

„Es wird teurer, da hilft kein Lamentieren. Die beste Möglichkeit, etwas gegen den steigenden Strompreis zu tun, heißt: Anbieter wechseln und sparen, sparen, sparen.“

Tipps zum Stromsparen gibt es jede Menge. Diese reichen von “öfters mal duschen statt baden”  bis hin zum Auswechseln der energiefressenden Glühbirnen und dem Ersatz des alten Kühlschranks. Diese und weitere Stromspar-Tipps können Sie in diesem Artikel finden.

Wichtig ist aber auch: Weg vom teuren Grundversorger! Wechseln Sie zu einem günstigen Stromanbieter. Eine gute Übersicht bieten Ihnen verschiedene Vergleichsportale. Am besten sofort vergleichen, mit contractix kündigen  – und sparen.

Immer wieder appellieren Verbraucherschützer und Portale wie contractix an die Kunden der Stromkonzerne: Nur wer vergleicht und wechselt, setzt die Stromkonzerne unter Druck und verhindert Wucherpreise. Sogar der oberste Wettbewerbshüter, das Bundeskartellamt, hat bereits dingend den Anbieterwechsel empfohlen.

Andreas Mundt, Präsident des Kartellamts, riet im Gespräch mit der “Süddeutschen Zeitung”:

“Auch wenn viele Stromversorger Kosten der Energiewende an die Verbraucher weitergeben, kann ein Anbieterwechsel in vielen Fällen zu erheblichen Einsparungen führen” … “Man kann gar nicht eindringlich genug an die Verbraucher appellieren, Preise zu vergleichen und von ihren Wechselmöglichkeiten Gebrauch zu machen.”

 

Auch der damalige Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) riet  zum aktiven Vergleich und Wechsel des Anbieters:

“Ein Blick ins Internet lohnt immer. Wer Anbieter und Strompreise vergleicht, kann oft Geld sparen.”

Damals verschickten die Stromkonzerne an die bundesdeutschen Haushalte die Mitteilungen zur Tariferhöhung. Begründet wurde dies mit den gesetzlichen Regelungen zum Erneuerbare Energien Gesetz. Laut Verbraucherbund waren die meisten Erhöhungen jedoch überzogen. Gerade noch zu rechtfertigen waren Erhöhungen in der Größenordnung von 1,8 Cent je kWh. Das entspräche Steigerungen von 6% bis 8%. Nicht selten erhöhten die Stromanbieter die Tarife aber um 12 bis 15%, teilweise wurde von Erhöhungen um bis 32% berichtet.

Auch contractix rät daher: Jederzeit Strompreise vergleichen und Anbieter wechseln. Denn ein Wechsel lohnt sich: Ein durchschnittlicher Haushalt spart schnell mehrere Hundert Euro im Jahr.  Darum jetzt kündigen und zu einem neuen Anbieter wechseln.

Es ist ganz einfach, einen neuen Stromanbieter zu finden: Vor einem Wechsel des Anbieters sollte man einen Strompreisvergleich durchführen und dabei mit den aktuellen Strompreisen an seinem Wohnort gegenüberstellen. Auf vielen Preisvergleichsseiten können Sie mit Vergleichsrechnern ganz leicht einen günstigeren Anbieter an Ihrem Wohnort finden. Sobald Sie sich nach dem Stromvergleich für einen Versorger entschieden haben, ist der Wechsel unkompliziert. Viele Stromanbieter bieten bereits die Möglichkeit, den Tarif komplett über das Internet zu wechseln.

Wichtig ist es die Kündigungsfristen im Auge zu behalten, um sich rechtzeitig vor Abschluss eines neuen Vertrages bei seinem bisherigen Versorger abzumelden. Versäumt man die Kündigungsfrist, ist man meist mindestens ein weiteres Jahr an den alten Versorger gebunden.

Tipps zum Vergleich der Stromanbieter

Tappen Sie nicht im Dunkeln – folgende Fragen sollten Sie bei der Suche nach einem neuen Stromlieferanten beachten:

  • Wer bietet den günstigsten Strompreis?
  • Wie schnell kann ich kündigen (Kündigungsfrist?
  • Sind die Preise in der Vertragslaufzeit garantiert?
  • Kann ich monatlich zahlen?
  • Wie lang ist die Anschlusslaufzeit?

Eine Vertragslaufzeit von einem Jahr, eine Kündigungsfrist sowie eine Anschlusslaufzeit von jeweils einem Monat sind fair.

Was man außerdem beachten sollte:

  • Anbieter von Ökostrom sollten Zertifikate und Siegel vorweisen können. Mehr Informationen zum Ökostrom sind in diesem Artikel zu finden.
  • Vorsicht bei Neukundenboni! Die Boni sollten beim Vergleichen nicht beachtet werden, da die Boni oft nicht ausgezahlt werden und sich die Preise meist im zweiten Jahr massiv erhöhen.

Stromanbieter wechseln ohne Risiko

Nicht erst seit der Wechselinitiative der Bundesregierung fragt man sich, warum so wenige Haushalte den Stromanbieter wechseln. Vermutlich liegt der Grund vor allem darin, dass die Verbraucher nicht hinreichend über einen Stromanbieterwechsel informiert sind. Etliche Verbraucher haben Befürchtungen,  dass in der Übergangsphase oder im Insolvenzfall eines Anbieters die Stromzufuhr unterbrochen werden könnte.

Dies entspricht jedoch keineswegs der Realität; der örtliche Stromversorger liefert auch bei einem Wechsel des Anbieters oder dem Ausfall des gewählten Anbieters grundsätzlich immer weiter den Strom. Der neue Anbieter übernimmt nur die Aufgabe, den Strom, den der Kunde verbraucht, in das örtliche Gesamtnetz einzuspeisen. Kann der neue Anbieter seine Lieferverpflichtungen aus irgendeinem Grund nicht erfüllen, ist der örtliche Stromanbieter dazu verpflichtet, die Stromversorgung weiterhin aufrechtzuerhalten.

Für den Kunden ändert sich folglich in der Sicherheit der Stromversorgung nichts, aber er profitiert von dem oftmals beachtlichen Preisgefälle zwischen den verschiedenen Anbietern. Die Stromrechnung wird beim neuen Anbieter erstellt, die Versorgung erfolgt weiterhin durch den regionalen Energieversorger, der dann intern mit dem neuen Anbieter abrechnet.

Daher besteht bei einem Wechsel für den Verbraucher keinerlei Risiko, plötzlich ohne Strom dazustehen. Ganz im Gegenteil: Der Wechsel läuft meistens rasch und unkompliziert ab. Die Suche nach einem günstigerer Stromanbieter in der Gegend wird durch Tarifrechner unterstützt, contractix bietet zum Kündigen des alten Anbieters die notwendigen Kündigungsformulare.

Vorsicht ist hingegen bei Haustürgeschäften geboten. Das gilt offenbar nicht nur für Zeitschriften-Abos, sondern auch für Strom-Verträge. Beispielsweise deckte der NDR die Methoden von Abzockern auf. Demnach zwingen Drückerkolonnen an der Haustür zum Stromanbieterwechsel. Dann erfahren ahnungslose Verbraucher plötzlich, dass sie bei einem neuen Stromanbieter Kunde geworden sind. Meistens handelt es sich dabei um reine Abzocke.

contractix empfiehlt deshalb: Keine Verträge an der Haustür unterschreiben. Stromanbieter bei contractix kündigen und zum günstigsten Anbieter lieber aktiv selber wechseln.

Beim Stromanbieterwechsel trifft Trägheit auf Halbwissen

Die Strompreise in Deutschland steigen in der Regel immer weiter an, die Stromversorger werden immer unbeliebter bei den Verbrauchern – und dennoch bleiben die Deutschen ihrem teuren Grundversorger treu.

Die wenigsten Deutschen wechseln trotz steigender Energiepreise ihren Stromanbieter. Zu diesem Schluss kam ein Bericht des Magazins FOCUS. Knapp 85 Prozent der Haushalte bezieht den Strom auch nach der Liberalisierung des Marktes noch vom teuren Grundversorger und trotz der Wechsel-Aufforderung von Verbraucherschützern.

Die Ursache vermuten Verbraucherschützer sowohl in mangelndem Wissen auf der einen Seite und als auch in der der Trägheit der Verbraucher auf der anderen Seite. Der Wettbewerb auf dem Strommarkt scheitert offenbar weniger an der Deregulierung der Märkte als eher an der Unbeweglichkeit des Konsumenten.

Oft ist gefährliches Halbwissen schuld, dass Verbraucher ihre Verträge nicht wechseln. So bestehen Ängste, dass es beim Übergang zum neuen Stromanbieter zu Stromausfällen kommt oder dass betrügerische Anbieter erst die Grundgebühren kassieren und dann wegen zu wenig Stromverbrauch den Stromvertrag kündigen und man im Dunkeln sitzt. Auch einige spektakuläre Fälle, in denen der Stromversorger pleiteging und die Vorauszahlung futsch war, schrecken ab.

Das contractix Formularcenter

Zur Trägheit kommt somit offenbar auch die Schwierigkeit im Umgang mit Verträgen. Viele Verbraucher seien schlichtweg überfordert:

“Mobilfunkanbieter, Gasvertrag, Altersvorsorge – um all das müssen sich die Verbraucher kümmern. Zudem ist die Auswahl an Anbietern teilweise sehr groß, so auch beim Strom.”

Jeder Haushalt in Deutschland kann den Stromanbieter wechseln. Durchschnittlich 66 Stromlieferanten stehen jedem Haushalt zur Wahl. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Mit einem Vergleichsportal und den Kündigungsvorlagen von contractix sollten aber die größten Schwierigkeiten überwunden werden.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete übrigens über eine Marktstudie zum Wechselverhalten der Verbraucher. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest nutzen 80 Prozent der potenziellen Wechsler Vergleichsportale wie Verivox, Toptarif oder Check24.

Über 30 Prozent der Kunden steuern gezielt die Internetseiten der einzelnen Stromunternehmen an.

Interessant auch der sehr geringe Einfluss von Freunden bei der Anbieterauswahl im Stromsektor: Nur jeweils sechs Prozent der Stromkunden informieren sich bei Freunden oder Verwandten, über Anzeigen sowie direkt in den Kundencentern der Unternehmen.

Auch für ihren Vertragsabschluss nutzen die meisten Kunden das Internet: Bei großen überregionalen Stromanbieter kamen insgesamt 64 Prozent der Neukunden über diesen Weg, bei den kleineren überregionalen Anbietern waren es 85 Prozent, bei den Stadtwerken 45 Prozent und bei den Naturstromanbietern 81 Prozent.

Kündigungsfrist beim Stromanbieter

Das Bundeswirtschaftsministerium verkürzte im Jahr 2012 die Kündigungsfrist bei Energieverträgen von vier auf zwei Wochen. Eine entsprechende Verordnungsänderung hatte die Bundesregierung gebilligt. Mit der Neuregelung wollte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den Wettbewerb stärken und Preistreiberei bei Strom und Gas vermeiden.

Unzufriedene Kunden können somit bereits innerhalb von zwei Wochen ihrem Grundversorger von Strom oder Gas kündigen. Somit ist es möglich, einen Anbieterwechsel innerhalb von drei Wochen vollständig abzuwickeln. Vorher dauerte die Abwicklung noch bis zu 12 Wochen. Als Grundversorger fungiert in den meisten Fällen das örtliche Stadtwerk.

Für alle Sonderverträge gelten aber nach wie vor andere Regeln und Kündigungsfristen. Als Sonderverträge gelten alle Abschlüsse, die bei einem alternativen Anbieter getätigt worden und die Sondertarife der Grundversorger. Welche Kündigungsfristen in diesen Fällen gelten, steht im jeweiligen Vertrag.

Darüber hinaus sind bei Preiserhöhungen auch Sonderkündigungen möglich. Dafür geben die Versorger jedoch oft nur zwei Wochen Zeit. Ganz egal ob Sie Ihren Vertrag ganz regulär kündigen oder ein Sonderkündigungsrecht nutzen wollen, bei contractix finden Sie in jedem Fall die passenden Vorlagen. Wenn Sie dann die auch die Fax-Funktion nutzen, ist Ihre Kündigung  ganz schnell erledigt und Sie erhalten sogar eine Kündigungsbestätigung per pdf.

Probleme mit Stromanbietern

Viele Kunden haben Angst, ihren Stromanbieter zu wechseln. Zu oft war in der Vergangenheit von Problemen bei den Versorgern zu hören. Daher trauen die deutschen Verbraucher ihrem Stromversorger oft nicht über den Weg. Ausgerechnet der Energie-Branchenverband BDEW musste dies im Rahmen der Erhebung zum “Energiemonitor 2012″ feststellen, wie das Handelsblatt berichtete. Kein Wunder also, dass die Studie lange Zeit unter Verschluss blieb.

Die klassischen Energieversorger landeten bei der Frage nach den beliebtesten Industrie und Wirtschaftszweigen gerade einmal im unteren Drittel aller Unternehmen. Die Stromversorger konnten sich lediglich noch vor der Kernkraftindustrie und der Mineralölindustrie behaupten. Lediglich die Solarwirtschaft behauptete sich trotz kontroversen Subventionsdiskussionen auf Platz 2 gleich hinter dem Handwerk.

Grund für das schlechte Abschneiden war insbesondere die Wahrnehmung der Bevölkerung, dass die Energiekonzerne den ökologischen Umbau der Energiewirtschaft eher blockieren als fördern. Ein Branchenmanager wurde zitiert mit den Worten “Die Leute trauen uns einfach nicht über den Weg.“

In den Augen der Verbraucher gingen auch die steigenden Stromkosten auf das Konto der Versorger. Die Ökostromförderung spielte nach Ansicht der Befragten dagegen nur eine untergeordnete Rolle bei den Preissteigerungen.

Schwarze Schafe unter den Stromversorgern

Die Verunsicherung vieler Verbraucher kommt nicht von ungefähr. Denn wie in fast jeder Branche gibt es auch bei den Stromversorgern schwarze Schafe. Im Jahr 2013 warnte beispielsweise die Verbraucherzentrale Thüringen vor dem Unternehmen ABC Factoring Dortmund –  Verbraucher sollten keine Zahlungen an dieses Unternehmen durchführen. Dies berichtete die Thüringer Allgemeine.

Nach Sachsen-Anhalt war Thüringen schon das zweite Bundesland in dem vor dem Anbieter gewarnt wurden. Aber auch Verbraucher in den anderen Bundesländern mussten auf der Hut sein: Als selbsternanntes Inkasso-Unternehmen versuchte der Anbieter Geld bei der Verbrauchern einzutreiben. Angeblicher Grund: Sie hätten an eine kostenpflichtige Energieberatung am Telefon in Anspruch genommen.

Von den Betroffenen wurden dann inklusive der Mahn- und Inkassokosten 108,20 Euro verlangt, die  innerhalb der nächsten sieben Tage auf ein Konto der Postbank überwiesen werden sollten. An der zu nutzenden IBAN war allerdings zu erkennen, dass es sich schlussendlich um ein Konto in Bulgarien handelte.

Alle befragten Verbraucher berichteten, keinerlei Leistungen in Anspruch genommen zu haben und dann gilt: Wer keinen Vertrag abgeschlossen hat, muss auch nicht zahlen! Dubiosen Forderungen sollte deshalb stets umgehend widersprochen werden. Dies gilt im Übrigen auch, wenn ein etwaiger Vertrag dem Verbraucher durch eine Täuschung untergeschoben wurde.

 

Das Negativbeispiel FlexStrom

Ein weiteres Negativbeispiel ist der Versorger FlexStrom. Wie die Saarbrücker Zeitung berichtete, hatten einige Kunden große Probleme mit dem Stromanbieter.

In mehreren Fällen hatte der Stromanbieter fehlerhafte und viel zu hohe Beträge von den Konten der Kunden eingezogen oder, mit dem Versprechen über sofortige Gutschrift,  auf die Überweisung fehlerhafter Beträge bestanden. Doch trotz mehrmaliger Aufforderungen und Zusicherungen des Anbieters hatten mehrere Verbraucher ihr Geld nicht zurückerhalten. Viele Kunden befürchteten damals ihr Geld gar nicht mehr wiederzusehen, da sich der Streit teilweise schon über mehrere Jahre hinzog.

Dann kam der Schock, FlexStrom war pleite: Der Stromanbieter meldete Insolvenz an!

Unter anderem berichtete Focus Online von der Insolvenz des immer noch  über  500.000 Kunden zählenden Stromanbieters. Betroffen waren auch die Tochtergesellschaften OptimalGrün und Löwenzahn Energie. Nach eigenen Angaben war FlexStrom  zwar „profitabel, aber nicht mehr liquide“. Anschließend wurde ein vorläufiger Insolvenzberater bestellt und in naher Zukunft über die Aufnahme eines Insolvenzverfahrens in Berlin entschieden.

Kunden sollten damals zum einen die Nachrichten um das Unternehmen weiter verfolgen und zum anderen ihre bestehenden Verträge bei FlexStrom fristgerecht kündigen. Dies galt auch für die Verbraucher, die von den Tochtergesellschaften OptimalGrün und Löwenzahn beliefert wurden. Um die Stromversorgung brauchten sich Kunden aber vorerst nicht sorgen: Denn solange es keine gegenteiligen Meldungen von FlexStrom gab, wurden alle Kunden weiter beliefert. Und selbst, wenn die Versorgung durch FlexStrom nicht mehr gewährleistet wäre oder eine Kündigung in Kraft träte, wären Kunden in die Ersatzversorgung des örtlichen Grundversorgers zurückgefallen.

Die Stiftung Warentest machte außerdem darauf aufmerksam, dass Kunden keine größeren Vorauszahlungen mehr an FlexStrom leisten sollten. Auch Vorauszahlungen, die in den letzten sechs vorausgehenden Wochen per Lastschrift beglichen wurden, konnten bei der Bank wieder gutgeschrieben werden. An dieser Stelle ist aber eines wichtig: Solange FlexStrom Sie versorgte, waren Sie vertraglich dazu verpflichtet die monatlichen Abschläge zu zahlen. Nur größere Vorauszahlungen konnten einbehalten werden, da Kunden nicht genau wissen konnten, wie lange die Belieferung durch FlexStrom aufrechterhalten werden würde. Verbraucher, die ihren Vertrag allerdings erst kurz zuvor abgeschlossen hatten, konnten eventuell noch von ihrem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen.

Verbraucherschützer rieten außerdem dazu, sich zeitnah wieder über alternative Stromversorger zu informieren und Preise zu vergleichen, da die Belieferung durch den Grundversorger vergleichsweise teuer ist.

Auch Teldafax meldete Insolvenz an

Der Billigstromanbieter Teldafax  hatte zwar schnell viele Kunden gewinnen können, doch bereits nach kurzer Zeit zeichneten sich Probleme ab: Teldafax versäumte Zahlungspflichten und immer mehr Kunden fielen zurück in die Grundversorgung.

Seit 1.April 2011 vergrößerte sich der Kundenbestand der Berliner GASAG unverhofft um rund 8.400 Verbraucher. Wer bis dahin Gas von Teldafax bezog, wurde nämlich zwangsumgestellt. Denn Teldafax schuldete der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg über 100.000 Euro und die kündigte dann die Verträge mit Teldafax. Auch der Zugang zum Gasnetz wurde für Teldafax gesperrt.

Kunden von Teldafax erhielten anschließend Gas von der GASAG, da laut Gesetz die Gasversorgung der Verbraucher stets gewährleistet sein muss. Für die Kunden bestand die Gefahr, dass eine Reihe von Schwierigkeiten entsteht, wenn sie nicht sofort reagieren würden:

Wenn der bisherige Gasanbieter die Gasversorgung nämlich nicht mehr gewährleisten kann, hat der Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht. Der bisherige Versorger muss jedoch vorher eine Frist von acht Tagen eingeräumt bekommen, um die Gasversorgung wiederaufzunehmen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde mit Einschreiben mit Rückschein sofort die Kündigung durchführen.

Wichtig dabei: Um die teure Umstellung auf die Grundversorgung zu vermeiden, sollte direkt der Anbieterwechsel von Teldafax zu einem günstigen Gasversorger eingeleitet werden. Wechseln war damals schon denkbar einfach und ist es immer noch: Aktuellen Zählerstand ablesen und den Widerruf der Einzugsermächtigung mit Kündigungsschreiben bei contractix erstellen. Wer übrigens damals einen Tarif mit Vorauskasse gebucht hatte, konnte zudem den bereits gezahlten Betrag für die restliche Vertragslaufzeit zurückfordern, wobei die Erfolgsaussichten hierbei ungewiss waren.

Nachdem die Zahlungsprobleme von Teldafax bekannt wurden, musste der Stromanbieter ziemlich bald darauf  am Amtsgericht Bonn den Insolvenzantrag stellen.

Was bedeutete die Teldafax Insolvenz für die Kunden?

Die Strom- und Gasversorgung war auch für Teldafax-Kunden gesichert, die örtlichen Anbieter sprangen ein. Deren Standardtarife waren allerdings wesentlich höher. Der Kunde hatte eine monatliche Kündigungsfrist und sollte nun einen geeigneten und günstigeren Alternativ-Anbieter finden.

Die Teldafax Story

Der Strom- und Gaslieferant Teldafax hatte sich mit sehr niedrigen Preisen binnen weniger Jahre einen riesigen Kundenstamm aufgebaut und seinen Umsatz in die Höhe getrieben. Dabei wurden aber auch Verluste aufgehäuft. Immer mehr Netzbetreiber sperrten Teldafax die Leitungen, sodass Kunden nicht mehr beliefert werden konnten.
Dabei gingen rund 150.000 von 780.000 Kunden binnen weniger Monate verloren. In Hamburg und Berlin waren es fast 50.000 ehemalige Teldafax-Kunden, welche in die teurere Grundversorgung zurückgefallen sind. Viele von ihnen hatten Vorauszahlungen geleistet, um sich möglichst günstige Jahrestarife zu sichern. Nach Einschätzung vieler Verbraucherschützer waren die Vorauszahlungen für die meisten Kunden verloren.

Unser Tipp: Von unseriösen Anbietern betroffene Kunden sollten alternative Anbieter prüfen. Nutzen Sie am besten contractix, um ihre Verträge zu kündigen.

Die Insolvenzen von Stromanbietern und die Folgen

Die Gerüchte um die Billigstromanbieter auf dem Markt rissen nach den Insolvenzen nicht ab und allzu oft stellten sie sich in der Vergangenheit als Wahrheit heraus. Die Negativschlagzeilen in der Branche nahmen zu. Ein Beispiel sind die hier beschriebenen Insolvenzen von FlexStrom im Frühjahr des Jahres 2013 und Teldafax im Jahr 2011. Die Entwicklungen trugen nicht dazu bei, dass sich das Vertrauen der Verbraucher in die Stromdiscounter positiv entwickelte. Wie der Spiegel online berichtete, hatte weit über die Hälfte der Deutsche das Vertrauen in diese Anbieter verloren oder es nie besessen.

Laut einer von YouGov durchgeführten Erhebung konnten sich nur 18 Prozent der Teilnehmer überhaupt vorstellen, einen Vertrag bei einem Billigstromanbieter abzuschließen. 71 Prozent lehnten eine solche Vereinbarung grundsätzlich und aus den verschiedensten Motiven gänzlich ab. Da die Studie in dieser Form zum ersten Mal durchgeführt wurde, liegen leider keine Vergleichswerte aus der Vergangenheit vor.
Durch die Insolvenzen der Stromanbieter kann man aber davon ausgehen, dass auf Seiten der Verbraucher das Vertrauen sinkt. Denn: Deutschlandweit sollen mehr als eine Million Kunden von den Insolvenzen betroffen gewesen sein.

SternTV LogoAuch in einer Ausgabe von STERN TV wurde die dunkle Seite des Kampfes um günstige Energie verdeutlicht. Denn viele Verbraucher wurden durch die massiven Preiserhöhungen der Energieversorger extrem verunsichert. Dennoch verharrten mehr als die Hälfte der Haushalte weiterhin im viel zu teuren Grundversorgertarif. Wechselwillige Haushalte gerieten dagegen oft in die Fänge unseriöser Strom-Abzocker und verunsicherten damit die Verbraucher.

Der Preiskampf trieb wechselwillige Verbraucher auch zu den unseriösen Angeboten:

“Mit vermeintlichen Billigtarifen und Bonuszahlungen lockten die Strom-Discounter unzählige Kunden an. Allein der damalige Marktführer FlexStrom hatte rund 600.000 Kunden, einschließlich der Tochtergesellschaft Löwenzahn-Energie. Doch ob die Kunden bei den Stromlieferanten mit den Billigtarifen am Ende sparten, ist mehr als fraglich. Damals häuften sich Beschwerden über FlexStrom, Extra Energie, Hitstrom und andere. Zahlreiche Zuschauer wandten sich deshalb mit ihren Nöten an stern TV. Die Vorwürfe waren immer die gleichen, vielfach ging es um einbehaltene Bonuszahlungen oder versteckte Preiserhöhungen.”

Insbesondere die unverständlichen und intransparenten Klauseln sorgten dabei für Ärger. FlexStrom verweigerte beispielsweise die Auszahlung des versprochenen Bonus mit Hinweis auf diese Klausel:

“Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam.”

Wer glaubte, dass allein die zwölfmonatige Belieferung für die Auszahlung des Bonus ausreicht, irrte somit. Preissensible Kunden wurden so am Wechsel des Anbieters gehindert. Um Bonuszahlungen, Paketpreis und Pflichtabnahmemengen, Preiserhöhungen und Vertragsklauseln gab es somit immer mehr Streit.

Mittlerweile tummeln sich immer noch unabhängige Anbieter im Markt. Der Kampf um den Kunden sieht dabei immer gleich aus: Billige Lockangebote und nach einem Jahr wird der Kunde richtig zur Kasse gebeten. Da Verbraucher meist mit der Intention zu sparen an Billiganbieter geraten, sollten bei dem Wechsel des Stromanbieters ein paar wenige, aber wichtige Regeln beachtet werden:

Anbieter, die einen hohen Betrag an Vorkasse verlangen, sollten genauso gemieden werden wie Anbieter, die bereits in der Vergangenheit negative Schlagzeilen produzierten. Außerdem sollte jeder Verbraucher gewissenhaft Preise vergleichen und hinterfragen. Beachten Sie diese Tipps, bleiben Ihnen böse Überraschungen erspart.

Übrigens ist gerade nach den Ereignissen in Japan Ökostrom besonders gefragt. Beim Wechsel des Stromanbieters ist jedoch Vorsicht geboten. Wer nicht aufpasst, spart kein Geld – und der Umweltnutzen ist oft nicht garantiert.

Bei der Suche nach dem passenden Stromanbieter empfiehlt sich die Nutzung von Preisvergleichsrechnern im Internet. Vorsicht ist aber bei Tarifen geboten, die Vorkasse erfordern. Darauf weist der “Finanzwirtschafter” hin:

“Dann müssen Verbraucher die Stromlieferung eines gesamten Jahres im Voraus bezahlen. Der damit oft einhergehende Rabatt wird teuer bezahlt: Meldet der Anbieter Insolvenz an, ist die Anzahlung verloren. Das gilt auch für die Kaution. Viele Tarife mit Vorkasse sehen zudem eine fixe Strommenge vor. Wird diese deutlich überschritten, kann es zu erheblichen Abweichungen im Kilowattstundenpreis kommen, weil Strom außerhalb des Pakets zu einem anderen Tarif abgerechnet wird. Gute Vergleichsrechner lassen den Anwender auswählen, ob Angebote, die Vorkasse erfordern, überhaupt berücksichtigt werden sollen. Wer nicht nur sparen, sondern auch einen Beitrag für erneuerbare Energien leisten möchte, sollte einen Ökostromtarif mit einem entsprechenden Label vom TÜV, OK-Power oder Grüner Strom wählen – damit der Strom auch wirklich grün wird.”

Weitere Infos zum Thema finden Sie in unserem ausführlichen Artikel zum Ökostrom.

Das Vattenfall Logo

Glück für Vattenfall-Kunden

Während der Kampf um die Stromtarife in vollem Gange blieb und viele Kunden Pech mit unseriösen Anbietern hatten, konnten Vattenfall-Kunden von einem glücklichen Ereignis berichten. Denn als die Stromkonzerne unbeirrt die Verbraucher über Tariferhöhungen um bis zu 32% informierten, hatte einer der großen Versorger offenbar einen Verfahrensfehler gemacht – und damit den Widerstand der Verbraucher ermöglicht:

Bei Vattenfall gingen die Uhren offensichtlich anders. Zumindest hatte man wohl bei dem Blick auf den Kalender nicht erkannt, dass die Information zur Tariferhöhung am 19.11.2012 im Briefkasten der Kunden hätten eintreffen müssen. Vattenfall hatte allerdings die Post offenbar erst am 19.11. auf den Weg gebracht, die Briefe trafen erst zwischen dem 22.11. und 24.11. bei den Kunden ein.

Die Rechtslage war zunächst unsicher, aber Verbraucherschützer rieten sofort, der Tariferhöhung zu widersprechen. Vattenfall vertrat hingegen die Ansicht, dass schon die Bekanntmachung der Tariferhöhung z.B. über die Presse ausreichend sei. Die Stiftung Warentest war allerdings anderer Ansicht:

In den Vattenfall-Geschäfts­bedingungen für Strom­kunden außer­halb von Berlin und Hamburg (Stand: August 2012) hieß es wörtlich:
„Änderungen der Preise werden jeweils zum Monatsbeginn und erst nach brieflicher Mitteilung wirk­sam, die mindestens sechs Wochen vor der beabsichtigten Änderung erfolgen muss.“

Die Vattenfall-Geschäfts­bedingungen für Kunden in Berlin und Hamburg über­nahmen zwar den Text der Grund­versorgungs­ver­ordnung, benach­teiligten aber die betroffenen Kunden insoweit und waren daher unwirk­sam.

Wie auch die Verbraucherzentralen empfiehlt contractix in solchen Fällen zuallererst: Stromtarife vergleichen und Anbieter wechseln. Bei einem durchschnittlichen Mehrpersonenhaushalt kommen schnell mehrere Hundert Euro Einsparpotential zusammen.

Wer in solchen Fällen nicht wechseln will, sollte zunächst gar nichts unternehmen und die alten Vorjahres-Abschläge weiter zahlen. Thema wird die Strompreiserhöhung dann erst, wenn die Jahresabrechnung kommt – das ist meist im August oder September. Kunden können dann die Zahlung der auf die Erhöhung entfallenden Beträge verweigern und die Schlichtungsstelle Energie einschalten, selbst vor Gericht ziehen oder abwarten, bis der Stromanbieter sie verklagt.

Wer seinen Anbieter hingegen kündigen will, kann dazu ganz unkompliziert das contractix-Formularcenter nutzen.

Lösung bei Problemen mit dem Stromanbieter:  Schlichtungsstelle Strom – Weniger Ärger beim Anbieterwechsel

Die beschriebenen Insolvenzen von Teldafax und FlexStrom zeigen, dass Kunden immer wieder Probleme mit ihren Stromanbietern haben. In diesem Fall kann eine Schlichtungsstelle bei Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Energieanbietern vermitteln. Dies teilte der damalige Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) mit.

Schlichtungsstellen für Streitigkeiten zwischen Verbraucher und Industrie gibt es bereits in einigen Branchen. Ähnlich dem Ombudsmann bei Banken und der Schlichtungsstelle für die Versicherungswirtschaft wird es nun eine Schlichtungsstelle für Strom- und Gaskunden geben. Diese müssen nicht mehr vor Gericht ziehen, wenn sie ihr Recht gegenüber ihrem Lieferanten durchsetzen wollen. Am 1. November 2011 nahm die neu eingerichtete Schlichtungsstelle Energie ihre Arbeit auf.

In einem Moderationsverfahren werden Experten die Beschwerden der Verbraucher begutachten und sich um einen Interessenausgleich zwischen beiden Seiten bemühen. „Es ist ein unkompliziertes Verfahren“, versprach Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Streitigkeiten über die Rechnung oder eine nur schleppende Durchführung eines Anbieterwechsels müssten nicht mehr im Gerichtsverfahren geklärt werden, sagte Rösler.

Die Leitung der Schlichtungsstelle übernahm zunächst der frühere Richter am Bundesgerichtshof Dieter Wolst. Unzufriedene Kunden können sich an die in Berlin ansässige Ombudsstelle wenden. Innerhalb von drei Monaten will der Richter gemeinsam mit zwei weiteren Juristen jeden Fall abschließen. Nach Angaben der Chefin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller, prüft Wolst kostenlos Vorwürfe ungerechtfertigter Preiserhöhungen oder Probleme, die beim Anbieterwechsel auftreten. In vielen Fällen suchen Verbraucher aktiv nach günstigeren Möglichkeiten für die Strom- und Gasversorgung – der Anbieterwechsel scheitert dann am Kleingedruckten und oft nicht haltbaren Kündigungsvoraussetzungen, mit denen Anbieter den Wechsel verhindern wollen.

Erfreut über die Einrichtung der Schlichtungsstelle zeigten sich auch die oft kleinen Lieferanten, die sich im Bundesverband neuer Energieanbieter (bne) zusammengeschlossen haben. „In manchen Fällen dauert der Wechsel länger als notwendig“, stellt bne-Geschäftsführer Robert Busch fest.

Über dieses Projekt hinaus hatten auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) und die Verbraucherzentrale eine Kampagne gegen die “Wucher”-Preise der großen Energiekonzerne gestartet. Die Verbraucher sollten ihren “inneren Schweinehund” überwinden und am besten zu einem Ökostromanbieter wechseln.

Das sagte Verbraucherzentralen-Landeschef Klaus Müller. So könne jeder Haushalt Geld sparen, das ansonsten bei den großen Konzernen lande. Umweltminister Remmel plädierte für eine “Energiewende von unten”. Jeder Bürger könne Energiekosten einsparen, wenn er vom Grundtarif eines Stromkonzerns zu einem Anbieter von Ökostrom wechsle. Bislang sei aber nur jeder zweite Haushalt am Markt auf der Suche nach neuen Anbietern. Bürger, die hingegen beim teuren Versorger bleiben, würden “Geld zum Fenster rauswerfen”, sagte der Verbraucherschützer.

Im Vergleich zum europäischen Ausland liegen die deutschen Strompreise im oberen Drittel. Stromkunden in Deutschland zahlen 30 Prozent mehr als Verbraucher in Großbritannien. Innerhalb der Bundesrepublik sind je nach Anbieter Unterschiede von 20 bis 35 Prozent möglich.

Verbraucher sollten daher aktiv ihre Stromverträge prüfen und wenn möglich zum günstigeren Anbieter wechseln. Das Formularcenter von contractix hilft bei der Kündigung des alten Stromanbieters.

 

Stromanbieter kündigen mit dem contractix Formularcenter

Wenn Sie Ihren Stromanbieter kündigen möchten, ist contractix für Sie die richtige Wahl. Das Formularcenter stellt seinen Nutzern einen Kündigungsautomaten zur Vertragskündigung bereit; dieser ermöglicht die Erstellung individualisierter Kündigungsschreiben und bietet einen sofortigen Versand per Fax.

Mit über 4.000 Kündigungsadressen von Vertragspartnern aus allen haushaltsnahen Bereichen wie Strom, Gas, Versicherungen, Telekommunikation oder auch Fitness-Studios und Zeitschriften können Verbraucher sofort überflüssige Verträge beenden. Vorformulierte Kündigungs-Schreiben erleichtern dem Nutzer den Ausstieg aus nicht mehr benötigten Vertragsverhältnissen. Dies kann beispielsweise die nicht mehr benötigte Reiserücktrittsversicherung, das Zeitschriften-Abonnement, das zu teure Fitness-Studie oder der überflüssige Mobilfunkvertrag sein. Wie eine Umfrage unter contractix Nutzern zeigt, hat fast jeder Verbraucher schon mindestens einmal einen Kündigungstermin verpasst und damit die Haushaltskasse unnötig belastet.

Mit einem optimierten, auf einer einzigen Webseite gebündelten Prozess kann jede Vertragskündigung mittels contractix sicher, schnell und kostengünstig durchgeführt werden: Einfach die Vertragsart auswählen, den Anbieter aus der umfangreichen und aktuellen contractix Datenbank auswählen, die persönlichen Daten einfügen und das personalisierte Kündigungsschreiben absenden.

Nach dem Faxversand der Kündigung erhält der Nutzer eine Versandbestätigung per Email – dies ist hilfreich, um den Versand der Kündigung nachweisen zu können.

„Wir wollen Verbrauchern den Umgang mit Verträgen erleichtern. Dazu gehört auch der Ausstieg aus ungenutzten Vertragsverhältnissen“ erklärt Alexander Kluge, Gründer und Geschäftsführer der contractix GmbH, „Mit dem contractix Formularcenter bieten wir jetzt die leichte Beendigung von ungenutzten Verträgen.“

Nutzen auch Sie das contractix Formularcenter um Ihren Stromvertrag zu kündigen und wechseln Sie zu einem neuen Anbieter. Contractix hilft Ihnen dabei und Sie können jedes Jahr Stromkosten sparen.

 


Tags: , , , ,

{ 5 comments to read ... please submit one more! }

  1. Hin und wieder sollte man immer mal Stromanbieter vergleichen. Tarife ändern sich ständig und oft kann man so bares Geld sparen. Vielen Dank für diesen informativen Artikel.

    • contractix Team

      Hallo Bernd,

      vielen Dank für das Lob.

      Und du hast natürlich völlig Recht: Wenn man Geld sparen will, sollte man die Stromanbieter regelmäßig vergleichen.

  2. Gerade bei Stromunternehmen sollte man jedes Jahr die Preise vergleichen, denn zwischen regionale und landesweite Anbieter gibt es große Unterschiede. Oft lohnt sich ein Wechsel zu kleineren Unternehmen, denn diese bieten oft gute Konditionen zu annehmbaren Preisen an.

{ 2 Pingbacks/Trackbacks }

  1. Günstiger Ökostrom - Alt-Anbieter kündigen | contractix blog
  1. Strom sparen mit den 99 besten Tipps | contractix blog

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>